Easy Run mit Drang nach vorn – 80 % über der Easy-Zone
10,1 km in 62 min mit negativem Split bis 5:22/km — bewusst schneller, aber nur 20 % der Zeit in Z1/Z2. Easy-Tage brauchen wieder echte Easy-Pace.
Das lief gut
Saubere Progression: vom langsamsten km 1 (6:56/km) zum schnellsten km 7 (5:22/km), CV 8,25 % — negativer Split bei kräftigem Wind (6,2 m/s), also Kontrolle statt Überziehen.
RPE 6 passt zum Bild: 77 % der Zeit in Z3 fühlen sich „etwas hart“ an. Dein Check-in („wollte schneller laufen“) zeigt, dass das Absicht war und keine unbemerkte Drift.
Worauf achten
Geplant als Easy, gelaufen als moderat-hart: nur 19,6 % in Z1/Z2, 80,4 % in Z3+. Bei 60 km/Woche und HM in 12 Wochen lebt die pyramidale Verteilung davon, dass die leichten Tage leicht bleiben.
Einordnung: die Spitzen blieben moderat — Z4+Z5 nur 3,5 %, Maximum 154 bpm. Die Zonen stützen sich auf eine geschätzte MaxHR (Tanaka, niedrige Konfidenz), die Z3-Lastigkeit also mit Vorsicht lesen.
Ernährung
Im 60-Minuten-Fenster: rund 900 ml Flüssigkeit, 77 g Kohlenhydrate und 21 g Protein (z. B. Banane + Hafer, Skyr). Mit 62 min lag die Einheit unter der 75-min-Marke — Fueling unterwegs war nicht nötig.
Intra-Workout-Versorgung — Lernkarte für längere Läufe.
Nächste Einheit
Morgen Easy, keine Qualität obendrauf: Last-Klasse „moderate“ mit hohem Intensitätsanteil, bewertet ohne Kontext der Vortage. Diesmal Z2 als Deckel — HM-Zielpace 4:15/km baut auf den Tempo-Tagen.